Der Rundfunkrat ist das wichtigste Kontrollorgan einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt. Er setzt sich aus Vertretern gesellschaftlicher Gruppen und Organisationen zusammen. Ihre Aufgabe ist es, "die Allgemeinheit auf dem Gebiete des Rundfunks" zu vertreten und zu kontrollieren, ob der Sender seine gesetzlich vorgegebenen Aufgaben erfüllt.

Die Zusammensetzung des Rundfunkrats ist in Paragraf 5 des Gesetzes über den Hessischen Rundfunk geregelt. Die Mitglieder des Rundfunkrats des Hessischen Rundfunks sind ehrenamtlich tätig und nicht den entsendenden Organisationen verpflichtet. Für die ehrenamtliche Tätigkeit der Rundfunkräte wird vom Hessischen Rundfunk eine Aufwandsentschädigung geleistet.  

Die wichtigsten Aufgaben des Rundfunkrats

  • Wahl des Intendanten
  • Beratung des Intendanten in grundsätzlichen Fragen der Programmgestaltung
  • Überwachung der Einhaltung der Programmgrundsätze (§ 3 hr-Gesetz)
  • Genehmigung des Haushalts und des Jahresberichtes
  • Wahl von sieben der neun Verwaltungsratsmitglieder
  • Entscheidung in Beschwerdesachen

Höhe der Aufwandsentschädigung

Höhe der Aufwandsentschädigungen und Sitzungsgelder der Mitglieder des Rundfunkrats des Hessischen Rundfunks ab dem 1. Januar 2009 gemäß dem Beschluss des Rundfunkrats vom 18. Dezember 2009:

Die Mitglieder des Rundfunkrats erhalten 500 Euro monatlich, der Vorsitzende des Rundfunkrats 750 Euro. Daneben wird ein Sitzungsgeld in Höhe von 75 Euro pro Sitzung gezahlt.